Presse (1): Der Ausbruch

Der Ausbruch aus der TU-Sperrholzbaracke
Studierendeninitiativen auf dem Vormarsch zu neuem Obdach

ad-rem Bericht zur Initiative „Ein Studierendenhaus für die TU Dresden“ vom 15.06.2011, Seite 2

Ideensammlung für ein Studierendenhaus auf dem Campus der TU Dresden: Zur Bunten Republik Neustadt werden Traumhäuser gebaut.

Engagement braucht ein Zuhause, Engagierte einen Ort für ihr Tun, Interessierte eine Anlaufstelle, um sich über die Vielzahl der Initiativen an der TU Dresden zu informieren! Mit diesen Worten begann die Initiative „Studierendenhaus“ ihre Arbeit, um dem Provisorium – der betagten Baracke des Studentenrates (StuRa) auf dem TU Campus – endlich eine Absage zu erteilen und sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen. „Von Neubau über Umbau oder Umzug ist vieles denkbar“, sagt Nick Wagner vom Förderverein der Philosophischen Fakultät „prophil dresden“.

Hoffnung auf Begleitung

Über viele Jahre hinweg landete das Thema immer wieder auf der Agenda, erinnert er sich. Doch nie wurde etwas Konkretes beschlossen. „Diesmal versuchen wir mit der Zusammenarbeit von der Studentenstiftung Dresden, prophil dresden und dem Studentenrat, dem Anliegen ein größeres Gewicht zu geben“, erklärt Wagner, der selbst an der TU Dresden Geschichte, Politikwissenschaft und Geografie studierte und sich als Studentenvertreter für seine Kommilitonen unter anderem im Senat der Uni stark gemacht hat.

Auch das TU-Rektorat wirke sehr interessiert. „Wir würden uns freuen, wenn demnächst auch Vertreter von Unileitung und Verwaltung das Projekt begleiten“, hofft Wagner. Doch bis dahin würden zunächst Informationen zusammengetragen, veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. „Egal ob als Kommentar auf der Facebook-Seite oder als tatkräftige Unterstützung in der Projektgruppe ist jede Form der Beteiligung möglich und gewünscht“, betont Wagner. Schließlich wolle man die Wünsche und Anforderungen der potentiellen Nutzer eines Studierendenhauses bereits in der Planungsphase berücksichtigen.

Dafür fand auch eine erste Befragung unter studentischen Gremienmitgliedern und Hochschulgruppen statt. Diese ergab, dass grundsätzlich ein großer Bedarf an weiteren, insbesondere multifunktional nutzbaren Räumen bestünde, die zudem in einem baulich guten Zustand sein sollten („ad rem“ berichtete in Ausgabe 15.2011 zum Sanierungsbedarf der TU Dresden). „Wichtig war den Befragten auch die zentrale Lage und gute Erreichbarkeit des Hauses, während die Repräsentativität des Gebäudes eine stark untergeordnete Rolle spielte“, fasst Wagner die Ergebnisse zusammen.

Bastelstunde zur Republikfeier

Das Projekt soll zukünftig aber auch konkretere Formen annehmen. Wagner dazu zuversichtlich: „Wir hoffen, noch in diesem Jahr ein erstes Seminar anbieten zu können, bei dem sich beispielsweise Studierende der Architektur mit der konkreten Planung des Vorhabens auseinandersetzen.“

Erste Traumstudierendenhäuser dürfen schließlich schon am Samstag (18.6.) bei der Bunten Republik Neustadt gebastelt werden – dann aber noch aus Papier, Pappe und Leim. „Wir möchten das Projekt vorstellen und die Studierenden, aber auch alle anderen Interessierten, von der Idee begeistern, ein Studierendenhaus auf dem Campus zu bauen bzw. zu entwickeln“, erklärt Studentenratsmitglied Kristin Hofmann diese Bastelaktion.

Text: Antje Meier

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