Anfänge (2): Ein Platz an der Uni

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(nw) Im Wintersemester 2005/06 entwarfen in einem interdisziplinären Wettbewerb Studierende Sitzmöglichkeiten für den Campus der TU Dresden. Neben einem Preisgeld von insgesamt 1000 Euro lockte die Umsetzung des besten Entwurfs auf dem Unigelände. Begleitend zum Wettbewerb fand ein Blockseminar statt, in dem die Teilnehmer/innen in die Thematik eingeführt und betreut wurden. Seminar und Wettbewerb wurden von Professor Jörg Joppien, Grundlagen des Entwerfens an der Fakultät Architektur, und von Dr. Peter E. Fäßler, Dozent an der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Philosophischen Fakultät, betreut. Hintergrund der Auslobung war der Mangel an Sitzmöglichkeiten auf dem Universitätsgelände. Der von der TU Dresden unterstützte Wettbewerb der Studenteninitiative ‚forum universität dresden‘ (heute ‚prophil dresden‘) bot die Möglichkeit, die Studierenden in die Campusgestaltung einzubeziehen.

Preisträger, Platzierte und Seminarimpressionen:

Im Januar 2006 wurden die Gewinner prämiert. Die Architekturstudenten Nicolas Maes und Remy Carteron stellten mit „X 7“ einen Bezug zur TU Dresden her, indem sie ausschließlich an der TUD erfundene Materialien verwendeten. Der zweite Preis in Höhe von 350 Euro ging an das Team mit dem Entwurf „Think Bank“, eine von innen beleuchtete Betonbank, in welche die Namen berühmter Persönlichkeiten der TU eingelassen werden können. Die Arbeit „L 54“ erhielt den mit 150 Euro dotierten dritten Preis. Auf beweglichen Holzelementen können sich die Studenten dort niederlassen. Besondere Anerkennung erhielt der Entwurf „Equality“, in dem die Gleichheit von Student und Dozent betont wird, sowie die Arbeit „Campus make-up“, welche den Campus mit Farbtupfern schmückt. Besonders gewürdigt wurde der Entwurf „TUD airpad“, ein mobiles kleines Sitzkissen (inzwischen über das Uni-Marketing erhältlich). Insgesamt wurden 40 Entwürfe eingereicht. „Es wurde von den Studenten eine Vielfalt von Material und Bewegung in Bankprojekte umgesetzt“, sagt Barbara Willecke, Jurymitglied und freie Architektin aus Berlin. Bewertet wurden neben Sitzkomfort und dem Bezug zur TU Dresden auch identitätsstiftende Aspekte. Der beste Entwurf sollte auf dem Campus umgesetzt werden.

Fotos: Privat

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